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RENT
25.02. - 09. 05.1999

Deutsche Erstaufführung
La Bohème am Ende des 20. Jahrhunderts

Rent schildert das Leben und die Kämpfe,
denen wir alle uns stellen müssen.
Es handelt von Menschen, Hingabe und Liebe.
Es berührt das Leben der Zuschauer tief.
Es ist eine Feier zu Ehren des Lebens;
Es handelt davon, jeden Tag so zu verleben,
als sei er dein letzter.
Es öffnet Augen und Gedanken in einer
oftmals vernagelten Welt.
Es handelt von dir und mir und den Orten,
die wir Zuhause nennen.



Wenn sich jemand die Frage nach dem wichtigsten Musical der Neunziger stellt, so muss die Antwort zweifellos Rent heißen. Seit Februar 1996 hat das Stück von Jonathan Larson den Broadway revolutioniert, ihm einen lange vermissten Enthusiasmus zurückgegeben und ein neues, junges Publikum ins Theater gezogen. Ende Februar `99 kam die von Heinz Rudolf Kunze ins Deutsche übertragene Version im Düsseldorfer Capitol Theater zur deutschen Erstaufführung.

Rent ist aus einer kleinen Workshop-Produktion hervorgegangen und hat nichts mit verblichenen Märchengestalten oder Hochglanzglitter zu tun. Es vermittelt ein Lebensgefühl junger Menschen am Ende des zwanzigsten Jahrhundert. Rent liefert den Beweis, dass Musical das lebendigste Musiktheater der Gegenwart ist, aktuell, spannend und von nachhaltiger Eindringlichkeit.

Rent ist eine moderne Adaption von Puccinis Oper "La Bohème", die der Komponist und Autor Jonathan Larson ins New Yorker Künstlerviertel East Village verlegt. Larsons Charaktere klammern sich an ihr Leben im Bewusstsein, dass es jeden Moment enden kann. Es ist die Story der von Aids bedrohten Liebe ohne Happy End, aber nicht ohne Hoffnung.

Im Mittelpunkt der Handlung stehen der Filmemacher Mark und der Songwriter Roger. Weil sie die Miete (Rent) nicht bezahlen können, sollen sie ihr Loft in einem alten Industriegebäude verlassen. Roger hat Aids und fürchtet den Kontakt mit der Außenwelt. Aber er verliebt sich in die ebenfalls HIV-positive Bartänzerin Mimi. Immer mehr Freunde finden sich ein, die zwischen künstlerischer Selbstbestimmung und gesellschaftlicher Etablierung schwanken. Roger verzankt sich mit Mimi, er versetzt seine Gitarre und haut ab. Die Sehnsucht führt ihn jedoch wieder zurück nach New York, wo er mit Mimi unter dramatischen Umständen erneut zusammentrifft und sie sich endlich gestehen können, wie sehr sie sich brauchen.

Rent wurde 1996 u.a. mit dem Pulitzer-Preis für Drama, den Tony Awards für das beste Musical, das beste Buch und die beste Musik ausgezeichnet.

Pressestimmen:

"Schon bei den ersten Songs ging das Publikum begeistert mit."
Express

"Große Stimmen, das Ensemble ist großartig"
Berliner Zeitung

"Die größte Bühnensensation dieses Jahrzehnts"
US Magazin

" Der Musical-Durchbruch der neunziger Jahre. Rent vervollständigt eine Triologie von Glücksfällen, die mit Hair begann und mit A Chorus Line fortgesetzt wurde."
Newsweek


 
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